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Holz ist ein natürlicher Rohstoff, der in
vielerlei Hinsicht zunehmend an Bedeutung gewinnt. Einerseits ist es
der größte „lebende CO2 Speicher“ der Erde und damit maßgeblich
klimawirksam, andererseits rückt Holz zunehmend als Energieträger in
den Vordergrund, weil es klimafreundlich CO2 neutral verbrannt werden
kann. Damit wird dem Holz ein nicht unerheblicher Anteil an der
Bewältigung der globalen Klimaprobleme zugesprochen. Große Firmen wie
z.B. RWE engagieren sich bereits in diese Richtung. Einer Studie
zufolge gelangten bereits 2005 ca. 24 % des in Deutschland anfallenden
Holzes in die energetische Nutzung (vgl. dazu 5 % 1995). Zahlreiche
Holzkraftwerke werden z. Zt. betrieben und einige Großfeueranlagen im
500 Megawatt Bereich sind in der Entwicklung.
Nach dem aktuellen Regierungsprogramm soll
der Anteil regenerativer Energien von derzeit 5 % auf 15 % bis zum
Jahr 2015 gesteigert werden. Der Ausbau der Nutzung von
Bio-Rohstoffen ist dabei ein erklärter Schwerpunkt der Umwelt-,
Klima- und Energiepolitik.
Bereits in den 60er Jahren des vergangenen
Jahrhunderts hat man angefangen besondere Schnellwuchsarten zu
züchten. Konzentriert hat man sich dabei auf die Pappel. Sie bleibt
flächenbezogen in ihrer Massenleistung und damit energetisch gesehen
unerreicht. Zwischen 10t und 25t Trockenmasse (atro) je ha (das entspricht
etwa 5000 bis 12.500 l Heizöl) sind erreichbar. Die Pappel ist damit
anderen Energiepflanzen (z.B. Raps) weit überlegen und zugleich
pflegeextensiv. Sie entziehen der Anbaufläche vergleichsweise wenig
Nährstoffe.
Wir meinen: Holz ist ein zukunftsfähiger Rohstoff !
Weiterführende
Literatur zum Anbau von Energieholzplantagen, Eignungsuntersuchungen,
gesetzlichen Rahmenrichtlinien etc. finden Sie unter:
Ø PDF vom
ASP Bayern über Pappelsteckhölzer: www.forst.bayern.de/asp/energiewald/28226/linkurl_3.pdf
Ø PDF
Vortrag Frank Burger: www.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/52585/Vortrag%20Frank%20Burger.pdf?command=downloadContent&filename=Vortrag%20Frank%20Burger.pdf
Ø www.carmen-ev.de
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